Zusatzstoffe in unserem Trinkwasser: Was wird uns untergemischt?

Bevor das Trinkwasser aus den Flüssen und Bächen in unser Leitungsnetz gelangt, wird es in Wasserwerken gereinigt, aufbereitet und desinfiziert. Welche Stoffe dabei verwendet werden dürfen, das regelt die Trinkwasserverordnung ebenso, wie den Gehalt an Schadstoffen, der auch danach noch im Wasser enthalten sein darf. Praragraph 4 der Trinkwasserverordnung verlangt, dass Wasser frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein muss.

Aber die Trinkwasserverordnung regelt auch, dass chemische Stoffe, die das Wasser verunreinigen, so niedrig, wie möglich zu halten sind. Das Wasser muss also nicht vollständig frei von ihnen sein. Eine andere Regelung trifft § 6 a der Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln.

Danach darf Trinkwasser zur Konservierung, ph-Wert-einstellung sowie zur Einstellung des Salzgehalts und der Säurekapazität in geringen Mengen Silber, Schwefelsäure, natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Calciumhydroxid, sogar Salzsäure und viele andere Stoffe enthalten. Sogar geringe Konzentrationen von Darmbakterien können im Trinkwasser enthalten sein. Letztendlich wird das Wasser, bevor es das Wasserwerk verlässt, zum Zweck der Desinfektion mit Chlor versehen.

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