Hartes Wasser schmeckt nicht und greift Leitungen und Geräte an
In einer Region mit hartem Leitungswasser trinkt kaum jemand dieses Wasser, denn es hat einen unangenehmen Geschmack. Dieser Geschmack beschränkt sich nicht auf den Genuss des Wassers selbst, sondern beeinträchtigt auch das Aroma von Kaffee und Tee.
Außerdem hat hartes Wasser einige sehr weitreichende Nachteile. Es führt zu Beschädigungen des Leitungssystems, weil es Verkalkungen bildet. Insbesondere Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Spülmaschinen und Waschmaschinen leiden unter der hohen Wasserhärte. Heizstäbe werden durch den Gehalt an Magnesium und Calcium angegriffen und beschädigt. In einer Region mit hartem Leitungswasser muss eine Kaffeemaschine oder ein Wasserkocher häufiger ausgetauscht werden, als bei der Verwendung von weichem Leitungswasser.
Damit teure Haushaltsgeräte, wie Wasch- und Spülmaschinen auch bei der Verwendung von hartem Wasser länger halten und zur Erhöhung der Reinigungswirkung des Wassers muss die Dosierung des Wasch- oder Reinigungsmittels deutlich erhöht werden. Das aber hat negative Folgen für die gesamte Umwelt, denn die Rückstände der Reinigungsmittel verunreinigen bereiten im Klärwerk Probleme und verunreinigen unsere Gewässer.