Chlor und Ozon im Trinkwasser: Über Chlorierung und Ozonisierung

Chlorierung und Ozonisierung sind zwei Verfahren, um Viren und Bakterien, die sich im Trinkwasser befinden könnten, abzutöten. Die Verfahren dienen also in einem gewissen Rahmen der Desinfektion des Trinkwassers. Bei der Chlorierung sind drei verschiedene Anwendungen denkbar, der Einsatz von gasförmigem Chlor, einem Gas aus zweiatomigen Molekülen, von Natriumhypochlorid und von Chlordioxid.

Gegenüber dem Einsatz von gasförmigem Chlor und Natriumhypochlorid hat Natriumdioxid den Vorteil einer 2,5fach stärkeren Desinfektionswirkung und einer kürzeren Reaktionszeit, vor allem im alkalischen Bereich. Im sauren Bereich ist die Wirkung des gasförmigen Chlors besser. Natriumhypochlorid ist zwar einfacher in der Handhabung, als Chlorgas, aber teurer bei einer längeren Reaktionszeit.

Die umweltfreundlichste Methode der Desinfektion von Trinkwasser ist die Ozonisierung. Ozon ist eine besondere Form des Sauerstoffs, die aus drei Sauerstoffatomen besteht. Eines der Atome ist besonders leicht lösbar und ermöglicht daher eine stärkere Oxidationswirkung. Es ist in der Lage, Schadstoffe zu neutralisieren. Bei der Ozonisierung des Trinkwassers kommen aus dem Ozon keine weiteren Chemikalien zum Einsatz.

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